nach Europa eingeführt. Zwischen 1735 und 1740 liegt der Anbaubeginn in Deutschland. Forstliches Interesse fand die Roteiche erst nach dem Jahr 1860. Die Roteiche bevorzugt gut nährstoffversorgte, frische und mäßig frische Böden. Durch ihren frühen Austrieb und den späten Wachstumsabschluß hat sie eine lange Zuwachszeit im Jahr mit hohen Wuchsleistungen. Mit rund 120 Jahren erreicht die Roteiche ihr Lebensende. Roteichenholz ist elastischer und fast so hart wie Stiel- u. Traubeneiche. Sie ist der deutschen Eiche in der Biege- und Druckfestigkeit überlegen. Sie findet Verwendung als Bau- und Konstruktionsholz, ist gut imprägnierbar und trotz ihrer breiten Jahrringe furniertauglich. |
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