Stieleiche (Quercus robur)
Mit der Stieleiche und der Traubeneiche kommen zwei eng verwandte botanische Arten vor, die sich sowohl in den Baummerkmalen als auch in den Holzeigenschaften sehr ähnlich sind. Deshalb spricht man ganz allgemein von Eichen und Eichenholz.
Stiel- und Traubeneichen haben ,neben der Buche, die grössten Laubholz-Anteile in den deutschen Wäldern (in Bayern z.B. ca. 5 %). Eichen wachsen auf trockenen, gut drainierten Hanglagen. Sie finden sich aber auch auf wechselfeuchten bis staunassen Verebnungen (dort meist Eichen mit den Merkmalen einer Stieleiche). Eichenholz zählt zu den wertvollsten Holzarten unserer Wälder. Wenn die Eiche in einem geschlossenen Waldbestand aufwächst, bildet sie lange, astfreie und damit wertvolle Stämme.
Gut bekannt sind die gelappten Blätter der Eiche. Freistehende Eichen sind oft knorrige Baum- gestalten mit einem dicken, kurzen Stamm und einer breit ausladenden Krone. Eichen erreichen oft ein hohes Alter. Es sind über 1000-jährige Eichen bekannt. Eichenholz ist seit Jahrtausenden wegen seiner hervorragenden Festigkeitseigenschaften ein gesuchtes Bau-, Möbel- und Brennholz. Heute wird Eichenholz als Bau- und Konstruktionsholz ( bspw. im Brückenbau ), im Innenausbau, für Bodenbeläge und Möbel ( massiv oder als wertvolles Messerfurnier ) verwendet. |
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