Grosse Küstentanne (Abies grandis)
Die Große Küstentanne hebt sich von vielen anderen Tannenarten besonders durch ihre rasche Jugendentwicklung und Standorttoleranz ab. Sie ist eine der forstlich wichtigsten fremden Baumarten in Mitteleuropa und eine der wuchskräftigsten Tannenarten des amerikanischen Nordwestens. Ihr natürliches Areal teilt sich in einen küstennahen Bereich am Pazifik und einen Inlandsbereich. Sie erreicht dort maximal 83 m Höhe und einen Brust- höhendurchmesser von 1,6 m sowie ein Höchstalter von 280 Jahren. Die Zapfen stehen aufrecht. Bei der Reife fallen die Deck- und Samenschuppen sowie die Samen herunter, während die Zapfenachse (Spindel) noch mehrere Jahre am Zweig bleibt. Daher finden sich normalerweise keine Tannenzapfen am Boden.
Sie besitzt kleine, mit Harz überzogene Knospen. Junge Triebe sind olivgrün. Die Nadeln sind kammförmig gescheitelt und in zwei Ebenen angeordnet. Die obere Reihe ist kürzer als die untere. Die Zapfen sind bis 11 cm lang. Die Sämlinge der Küstentanne bilden rasch eine tiefe Pfahlwurzel aus. |
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