Nordamerikanische Rot-Erle (Alnus rubra)

Herkunft: Die Rot-Erle kommt aus dem pazifischen Nordwesten Nordamerikas. Entlang der gesamten Pazifikküsten zwischen Kalifornien und Alaska finden wir hier Riesige Wälder als Reinbestand oder als Mischwald mit Ahorn, Tanne, Hemlocktanne, Mammutbaum und Douglasie.

Blatt: Alnus rubra ist die Erle mit den größten Blättern. Die riesigen Blätter werden bis zu 15 cm lang und bis zu 12 cm breit. Die Blattform ist dabei elliptisch mit einem auffallend gewellten Rand. Die Laubfarbe ist ein sattes Dunkelgrün. Das Laub ist eine wichtige Laubstreu und bessert den Boden nachhaltig auf. Zudem sind die Blätter eine wichtige Nahrung für Raupen und somit auch für Singvögel. Die Rot-Erle gehört zu den wichtigsten Vogelschutzbäumen überhaupt.

Blüte: Im Frühjahr bilden sich die berühmten männlichen Blüten in Form von mehreren cm langen Blütenzäpfchen in leuchtendem Rot. So leuchtet die gesamte Krone in diesem Rot. In diesem Zustand können die Triebe für den Vasenschnitt geerntet werden. Besonders in Kombination mit der Kätzchenweide ist ein solches Arrangement wunderschön.



Wuchs: Typisch für eine Pionierbaumart wächst auch die Rot-Erle in der Jugend besonders schnell. Hier kann sie gut und gerne auch einmal einen Zuwachs von gut einem Meter erreichen. Später pendelt sich der Jahreszuwachs bei 30 – 50 cm ein. Erlen können auch gerne einen strauchartigen Wuchs ausbilden. Diesen strauchartigen Wuchs können Sie vermeiden, indem Sie die Pflanzen auf engen Abstand setzen. So wachsen diese astfrei und wipfelschäftig in die Höhe. Es bilden sich schlanke und schöne Stämme mit einer offenen und kegelförmigen Krone.

Standort:
Alnus rubra ist, wie bereits erwähnt, eine Pionierbaumart. Diese Pioniere benötigen viel Licht. Also nur auf Freiflächen oder am Waldrand einsetzen. Der Boden darf sowohl staunass und sumpfig, also auch sandig oder trocken sein. Die Rot-Erle ist eine Leguminose mit Knöllchenbakterien an der Wurzel, welche den Stickstoff aus der Luft in den Boden einbindet. Somit bessert die Rot-Erle den Boden nachhaltig auf.

Gesundheit und Resistenz:
In der Regel bleibt Alnus rubra von Pilzen und Schädlingen verschont. Während des späten Frühjahrs können die Blätter auch mal von Raupen befallen und kahl gefressen werden. Das ist jedoch nicht schlimm, denn diese Erle treibt bereits nach wenigen Tagen wieder neu aus und erholt sich schnell von einem solchen Schaden. Je größer diese Erle wird, desto seltener kommen solche Raupenbefälle vor.

Holz:
Frisch geschlagen zeigt sich das Holz in einem leuchtenden Rot. Leider bleibt diese intensive Rotfärbung nicht bestehen. Es färbt sich mit zunehmender Lagerung in ein dunkles Braun im Kern und in ein helles Braun im Splint. Trotzdem sind die Jahresringe gut zu erkennen und ergeben eine wunderschöne Holzmaserung. Das Holz ist sehr feinporig und geradfaserig. Es ist weich und lässt sich hervorragend bearbeiten. Es nimmt Lacke und Farben sehr gut an. Allgemein ist Erlenholz besonders gut für die Möbelherstellung geeignet. Es wird aber auch gerne für Furniere, Sperrholz und den Palettenbau eingesetzt. Ein weiterer sehr wichtiger Nutzen ist der Einsatz als Bodenbelag. Erlenholzböden werden immer beliebter, wegen der wunderschönen Farbe und Maserung. Zudem lassen sich diese Böden leicht behandeln, abschleifen und reinigen.

Verwendung im Wald:
Die Rot-Erle wurde in den USA oft bekämpft, da diese zu Anfang die Konkurrenz verdrängt. Tatsächlich bilden sich sehr schnell große Bestände mit diesen Bäumen. Allerdings bereiten diese den Boden durch die gut zu zersetzende Laubstreu und die Fähigkeit Stickstoff aus der Luft in den Boden zu binden, so gut vor, dass sich mit der Zeit andere Bäume in den Bestand einmischen. Fichte, Kiefer, Douglasie, Mammutbaum, Hemlock und Lärche wachsen in diesen Beständen sehr viel besser, da die Erle den Boden reinigt und vorbereitet. Vor allem geht Alnus rubra sehr schnell verschiedene Symbiosen mit Pilzpartnern ein. So ergibt sich ein gesundes und gut vernetztes System mit anderen Bäumen im Boden. Ein Mischbestand mit der Rot-Erle ist in den USA nachweislich gesünder und effizienter, als riesige Monobestände.

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Nordamerikanische Rot-Erle (Alnus rubra)
Herkunft: Die Rot-Erle kommt aus dem pazifischen Nordwesten Nordamerikas. Entlang der gesamten Pazifikküsten zwischen Kalifornien und Alaska finden wir hier Riesige Wälder als Reinbestand oder als Mischwald mit Ahorn, Tanne, Hemlocktanne, Mammutbaum und Douglasie.

Blatt: Alnus rubra ist die Erle mit den größten Blättern. Die riesigen Blätter werden bis zu 15 cm lang und bis zu 12 cm breit. Die Blattform ist dabei elliptisch mit einem auffallend gewellten Rand. Die Laubfarbe ist ein sattes Dunkelgrün. Das Laub ist eine wichtige Laubstreu und bessert den Boden nachhaltig auf. Zudem sind die Blätter eine wichtige Nahrung für Raupen und somit auch für Singvögel. Die Rot-Erle gehört zu den wichtigsten Vogelschutzbäumen überhaupt.

Blüte: Im Frühjahr bilden sich die berühmten männlichen Blüten in Form von mehreren cm langen Blütenzäpfchen in leuchtendem Rot. So leuchtet die gesamte Krone in diesem Rot. In diesem Zustand können die Triebe für den Vasenschnitt geerntet werden. Besonders in Kombination mit der Kätzchenweide ist ein solches Arrangement wunderschön.



Wuchs: Typisch für eine Pionierbaumart wächst auch die Rot-Erle in der Jugend besonders schnell. Hier kann sie gut und gerne auch einmal einen Zuwachs von gut einem Meter erreichen. Später pendelt sich der Jahreszuwachs bei 30 – 50 cm ein. Erlen können auch gerne einen strauchartigen Wuchs ausbilden. Diesen strauchartigen Wuchs können Sie vermeiden, indem Sie die Pflanzen auf engen Abstand setzen. So wachsen diese astfrei und wipfelschäftig in die Höhe. Es bilden sich schlanke und schöne Stämme mit einer offenen und kegelförmigen Krone.

Standort:
Alnus rubra ist, wie bereits erwähnt, eine Pionierbaumart. Diese Pioniere benötigen viel Licht. Also nur auf Freiflächen oder am Waldrand einsetzen. Der Boden darf sowohl staunass und sumpfig, also auch sandig oder trocken sein. Die Rot-Erle ist eine Leguminose mit Knöllchenbakterien an der Wurzel, welche den Stickstoff aus der Luft in den Boden einbindet. Somit bessert die Rot-Erle den Boden nachhaltig auf.

Gesundheit und Resistenz:
In der Regel bleibt Alnus rubra von Pilzen und Schädlingen verschont. Während des späten Frühjahrs können die Blätter auch mal von Raupen befallen und kahl gefressen werden. Das ist jedoch nicht schlimm, denn diese Erle treibt bereits nach wenigen Tagen wieder neu aus und erholt sich schnell von einem solchen Schaden. Je größer diese Erle wird, desto seltener kommen solche Raupenbefälle vor.

Holz:
Frisch geschlagen zeigt sich das Holz in einem leuchtenden Rot. Leider bleibt diese intensive Rotfärbung nicht bestehen. Es färbt sich mit zunehmender Lagerung in ein dunkles Braun im Kern und in ein helles Braun im Splint. Trotzdem sind die Jahresringe gut zu erkennen und ergeben eine wunderschöne Holzmaserung. Das Holz ist sehr feinporig und geradfaserig. Es ist weich und lässt sich hervorragend bearbeiten. Es nimmt Lacke und Farben sehr gut an. Allgemein ist Erlenholz besonders gut für die Möbelherstellung geeignet. Es wird aber auch gerne für Furniere, Sperrholz und den Palettenbau eingesetzt. Ein weiterer sehr wichtiger Nutzen ist der Einsatz als Bodenbelag. Erlenholzböden werden immer beliebter, wegen der wunderschönen Farbe und Maserung. Zudem lassen sich diese Böden leicht behandeln, abschleifen und reinigen.

Verwendung im Wald:
Die Rot-Erle wurde in den USA oft bekämpft, da diese zu Anfang die Konkurrenz verdrängt. Tatsächlich bilden sich sehr schnell große Bestände mit diesen Bäumen. Allerdings bereiten diese den Boden durch die gut zu zersetzende Laubstreu und die Fähigkeit Stickstoff aus der Luft in den Boden zu binden, so gut vor, dass sich mit der Zeit andere Bäume in den Bestand einmischen. Fichte, Kiefer, Douglasie, Mammutbaum, Hemlock und Lärche wachsen in diesen Beständen sehr viel besser, da die Erle den Boden reinigt und vorbereitet. Vor allem geht Alnus rubra sehr schnell verschiedene Symbiosen mit Pilzpartnern ein. So ergibt sich ein gesundes und gut vernetztes System mit anderen Bäumen im Boden. Ein Mischbestand mit der Rot-Erle ist in den USA nachweislich gesünder und effizienter, als riesige Monobestände.

NEU
Nordamerikanische Rot-Erle (Alnus rubra)

Qualität: 1+1 im Topf (2-jährig verpflanzt)
Grösse: 30 - 50 cm

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