Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina)

 


Herkunft: Kommt an der gesamten Ostküste Nord- und Mittelamerikas vor. Man findet sie tatsächlich von Nord-Kanada bis Honduras und das durchgehend. Sie mischt sich dort in die Laubwälder ein und kommt mit jeder anderen Pflanze in einer Mischkultur bestens zurecht. Dieses große Wuchsgebiet kommt von der ungeheuren Anpassungsfähigkeit an jedes Klima und jeden Boden.

Laub: Das Blatt der Spätblühenden Traubenkirsche ist von robuster und fast lederartiger Struktur. Es ist stark lanzettlich und erinnert von der Form an richtige Kirschblätter. Allerdings ist die Oberfläche sehr viel glatter und das Blatt ist zudem stark glänzend. Die Blätter verlaufen von einer ovalen Form in eine lang ausgezogene Spitze über. Die Blätter sind stark dunkelgrün bis in den Herbst, dann wird diese sattgrüne Farbe von einer einzigartigen Herbstfärbung aus glühendem Rot abgelöst.

Blüte:
Die weißen Blütenkerzen erscheinen von Mai bis Juni. Damit blüht Serotina später als die Heimische Traubenkirsche. Daher kommt auch der Trivialname ‚Spätblühende Traubenkirsche‘. Auf Grund der späteren Blütezeit können Bienen und anderen bestäubende Insekten direkt nach der Obstbaumblüte weiterernten und verlängern so Ihr Nahrungsangebot. Die weißen Blütenkerzen duften stark und werden bis zu 15 cm lang. Die Blütenstände sind aus ca. 30 weißen Einzelblüten zusammengesetzt.

 

Frucht: Die Spätblühende Traubenkirsche bildet Ihre Früchte von Juli bis August aus. Zuerst sind die Früchte grün, wechseln dann in ein leuchtendes rot und färben sich bei voller Ausreife in ein dunkles schwarz. Diese Früchte werden in den USA zu Obstbränden, Säfte, als Beimischung in Whiskeys und Bourbons, Marmeladen und Fruchtmuß verarbeitet. Die Früchte sind süß und saftreich. Sie sind nicht nur beim Menschen, sondern auch bei den Vögeln begehrt.

Rinde:
Die Borke von Prunus serotina ist hellgrau und stark rissig bis korkig. Hier können ganze Korkleisten entstehen. Dir Rinde kann daher sehr dick werden und schützt den Baum vor Waldbränden.

Wuchs: Die Spätblühende Traubenkirsche wächst vor allem in der Jugend sehr schnell und erreicht einen jährlichen Zuwachs von mehr als 50 cm bei idealen Böden und guter Wasserversorgung. In den USA ist sie ein riesiger Waldbaum mit Höhen von bis zu 30 Metern. Bei uns wird Sie meist nur halb so hoch. Nur in Weinbaugegenden wird Sie höher. Sie wächst als Baum mit schmaler Krone, oder auch als mehrstämmiger Großstrauch.

Holz: Das Holz von Prunus serotina ist sehr wertvoll und wird in den USA Black Cherry (Schwarze Kirsche) genannt. Dieses Holz ist also dunkler als das unserer heimischen wilden Kirsche. Das Kernholz ist rotbraun während der Splint wesentlich heller ist. So entsteht ein wunderschönes Muster, welches sehr gerne für Furniere verwendet wird. Der Faserverlauf ist gerade mit kleinen Poren. Es lässt sich hervorragend bearbeiten und ist zudem sehr fäuleresistent. Beim Streichen und Lackieren ist allerdings Vorsicht geboten. Die kleinen Poren nehmen nicht gleichmäßig auf und so neigt es unbehandelt zur Fleckenbildung. Das Holz muss vorher also unbedingt geschliffen werden. Es wird in den USA für Möbel, zum Drechseln für Furniere und auch für Bodenbeläge genutzt. Es erzielt auf dem Holzmarkt sehr gute Preise, ähnlich wie Nussbaumholz.

Gesundheit und Resistenz: Die Spätblühende Traubenkirsche wächst fast überall ohne Problemen. Auch in unserer Produktion wächst diese Pflanze ganz problemlos. Manchmal können Raupen oder Blattflecken vorkommen, aber auch dies ist eine Seltenheit.

Waldbauliche Eignung und Standort: Während die Bäume in den USA von besonders geradem Wuchs sind, muss man in Europa etwas mehr Pflegeaufwand betreiben. Oft wachsen die Bäume mehrstämmig und bilden Ausläufer. Hier sollte man die Pflanzen in einem engen Verband pflanzen. So ziehen sich diese besonders gerade und astfrei nach oben. Gehen Sie jedes Jahr durch Ihren Bestand und entfernen Sie Doppelspitzen oder neue Austriebe aus der Wurzel. So entwickeln sich auch bei uns gesunde und ganz hervorragende Bestände mit einem sehr teuren Wertholz. Legen Sie keine Reinbestände, sondern Mischbestände an. Sie vergesellschaftet sich mit allen anderen Waldbäumen problemlos.

  Herkunft: Kommt an der gesamten Ostküste Nord- und Mittelamerikas vor. Man findet sie tatsächlich von Nord-Kanada bis Honduras und das durchgehend. Sie mischt sich dort in die... mehr erfahren »
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Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina)

 


Herkunft: Kommt an der gesamten Ostküste Nord- und Mittelamerikas vor. Man findet sie tatsächlich von Nord-Kanada bis Honduras und das durchgehend. Sie mischt sich dort in die Laubwälder ein und kommt mit jeder anderen Pflanze in einer Mischkultur bestens zurecht. Dieses große Wuchsgebiet kommt von der ungeheuren Anpassungsfähigkeit an jedes Klima und jeden Boden.

Laub: Das Blatt der Spätblühenden Traubenkirsche ist von robuster und fast lederartiger Struktur. Es ist stark lanzettlich und erinnert von der Form an richtige Kirschblätter. Allerdings ist die Oberfläche sehr viel glatter und das Blatt ist zudem stark glänzend. Die Blätter verlaufen von einer ovalen Form in eine lang ausgezogene Spitze über. Die Blätter sind stark dunkelgrün bis in den Herbst, dann wird diese sattgrüne Farbe von einer einzigartigen Herbstfärbung aus glühendem Rot abgelöst.

Blüte:
Die weißen Blütenkerzen erscheinen von Mai bis Juni. Damit blüht Serotina später als die Heimische Traubenkirsche. Daher kommt auch der Trivialname ‚Spätblühende Traubenkirsche‘. Auf Grund der späteren Blütezeit können Bienen und anderen bestäubende Insekten direkt nach der Obstbaumblüte weiterernten und verlängern so Ihr Nahrungsangebot. Die weißen Blütenkerzen duften stark und werden bis zu 15 cm lang. Die Blütenstände sind aus ca. 30 weißen Einzelblüten zusammengesetzt.

 

Frucht: Die Spätblühende Traubenkirsche bildet Ihre Früchte von Juli bis August aus. Zuerst sind die Früchte grün, wechseln dann in ein leuchtendes rot und färben sich bei voller Ausreife in ein dunkles schwarz. Diese Früchte werden in den USA zu Obstbränden, Säfte, als Beimischung in Whiskeys und Bourbons, Marmeladen und Fruchtmuß verarbeitet. Die Früchte sind süß und saftreich. Sie sind nicht nur beim Menschen, sondern auch bei den Vögeln begehrt.

Rinde:
Die Borke von Prunus serotina ist hellgrau und stark rissig bis korkig. Hier können ganze Korkleisten entstehen. Dir Rinde kann daher sehr dick werden und schützt den Baum vor Waldbränden.

Wuchs: Die Spätblühende Traubenkirsche wächst vor allem in der Jugend sehr schnell und erreicht einen jährlichen Zuwachs von mehr als 50 cm bei idealen Böden und guter Wasserversorgung. In den USA ist sie ein riesiger Waldbaum mit Höhen von bis zu 30 Metern. Bei uns wird Sie meist nur halb so hoch. Nur in Weinbaugegenden wird Sie höher. Sie wächst als Baum mit schmaler Krone, oder auch als mehrstämmiger Großstrauch.

Holz: Das Holz von Prunus serotina ist sehr wertvoll und wird in den USA Black Cherry (Schwarze Kirsche) genannt. Dieses Holz ist also dunkler als das unserer heimischen wilden Kirsche. Das Kernholz ist rotbraun während der Splint wesentlich heller ist. So entsteht ein wunderschönes Muster, welches sehr gerne für Furniere verwendet wird. Der Faserverlauf ist gerade mit kleinen Poren. Es lässt sich hervorragend bearbeiten und ist zudem sehr fäuleresistent. Beim Streichen und Lackieren ist allerdings Vorsicht geboten. Die kleinen Poren nehmen nicht gleichmäßig auf und so neigt es unbehandelt zur Fleckenbildung. Das Holz muss vorher also unbedingt geschliffen werden. Es wird in den USA für Möbel, zum Drechseln für Furniere und auch für Bodenbeläge genutzt. Es erzielt auf dem Holzmarkt sehr gute Preise, ähnlich wie Nussbaumholz.

Gesundheit und Resistenz: Die Spätblühende Traubenkirsche wächst fast überall ohne Problemen. Auch in unserer Produktion wächst diese Pflanze ganz problemlos. Manchmal können Raupen oder Blattflecken vorkommen, aber auch dies ist eine Seltenheit.

Waldbauliche Eignung und Standort: Während die Bäume in den USA von besonders geradem Wuchs sind, muss man in Europa etwas mehr Pflegeaufwand betreiben. Oft wachsen die Bäume mehrstämmig und bilden Ausläufer. Hier sollte man die Pflanzen in einem engen Verband pflanzen. So ziehen sich diese besonders gerade und astfrei nach oben. Gehen Sie jedes Jahr durch Ihren Bestand und entfernen Sie Doppelspitzen oder neue Austriebe aus der Wurzel. So entwickeln sich auch bei uns gesunde und ganz hervorragende Bestände mit einem sehr teuren Wertholz. Legen Sie keine Reinbestände, sondern Mischbestände an. Sie vergesellschaftet sich mit allen anderen Waldbäumen problemlos.

Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina)

Qualität: 1+1 im Topf (2-jährig verpflanzt)
Grösse: 30 - 50 cm

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