Guttaperchabaum (Eucommia ulmoides)

 


Herkunft: Früher hatte der Guttaprechabaum ein riesiges Verbreitungsgebiet auf der gesamten nördlichen Halbkugel. Dies war jedoch vor der letzten Eiszeit. Sie war dort auf jeden Fall auch in Mitteleuropa heimisch. Heute finden wir Sie fast in ganz China, wo Sie massenweise in Feldkultur angebaut wird. Natürliche Vorkommen gibt es kaum noch, da diese wertvolle Forstpflanze stark übernutzt wird und fast ganz ausradiert wurde.

Laub: Das Blatt von Eucommia ulmoides erinnert stark an die unserer Ulmen, mit denen Sie auch eng verwandt ist. Die Blätter werden ca. 12 cm lang und ca. halb so breit. Der Blattrand ist gesägt. Die Blätter erscheinen in einem tiefen Dunkelgrün und stehen in einem wunderschönen Kontrast zur hellgrauen Borke am Stamm. Die Blätter führen einen Gummisaft, welcher für die Autoreifenherstellung oder für Abdichtungen von Rohren verwendet wird. Wer das Blatt aufbricht, der erkennt sofort, dass beide Blatthälften von zähen Gummifäden zusammengehalten werden. Daran erkennt man den Gummifluss am besten. Im Herbst überraschen die Blätter mit einer herrlichen Herbstfärbung. Wegen dieser Gummiführung bezeichnet man diesen Baum auch als Gummi-Ulme.

Blüte und Samen:
Weder die Blüte, noch die Samen sind spektakulär. Der Guttaperchabaum bestäubt sich über den Wind und benötigt hierfür keine Insekten. Im Herbst erscheinen geflügelte Früchte, ähnlich der bekannten Ulme.

 


Rinde: Die Hellgraue und fast korkartige Rinde findet in der Medizin und zur Herstellung von Tees Verwendung. Hierbei werden die Bäume alle drei bis vier Jahr vorsichtig geschält. Das kann man sorgenfrei durchführen, denn bereits nach ca. zwei Monaten bildet sich eine neue Rinde nach. Die geerntete Rinde wird getrocknet und zu Tee verarbeitet. Hier gibt es zahlreiche Rezepte zur Zubereitung dieses Tees. Bitte informieren Sie sich vorab, wie dieser Tee genau zubereitet wird, falls Sie dies selbst zubereiten möchten. Zudem spielt die Rinde in der Pharmaindustrie eine immer größere Rolle, da die Behandlungen mit dem Stoff aus dieser Rinde nachweislich Tumore zerstören und somit zur Heilung des Körpers beitragen kann.

Wuchs: Der Guttaperchabaum wächst vor allem in der Jugend sehr schnell und erreicht einen Jahreszuwachs von ca. 30 – 50 cm. Er bildet eine dichte und fast Kugelrunde Krone aus. Es ist ein typischer Laubbaum für den Waldrand.

Holz: Das Holz von Eucommia ulmoides kann mit dem unseres Rüsters verglichen werden. Es ist hart, schwindet nur leicht und hält Farben und Lacke hervorragend. Zudem ist es leicht zu bearbeiten. Es wird vor allem in der Möbel- und Schuhindustrie verwendet. Für Kunsttischler ist dieses Holz ein wahrer Schatz und sehr begehrt.

Gesundheit und Resistenz: Der Guttaperchabaum ist absolut gesund und robust. Unsere Winter übersteht er problemlos und kommt auch mit trockenen Sommern und sengender Hitze bestens zurecht. Von Schädlingen wird er kaum bis gar nicht befallen. Auch Schadpilze sind kaum bekannt. In unserer Produktion kamen bisher kaum Ausfälle vor, auch nicht in Extremjahren.

Waldbauliche Eignung und Standort: Eucommia ulmoides ist ein sehr anpassungsfähiger Baum und kommt mit fast allen Böden bestens zurecht. Selbst auch kargen und trockenen Böden wächst er zuverlässig und schnell. Wichtig ist ein sonniger Standort am Waldrand. So kann er sich optimal entfalten und bildet einen guten Schutz für die Größeren Bäume in der Mitte des Waldes. Der Guttaprechabaum kann mit allen Gehölzen kombiniert und vergesellschaftet werden.   

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Guttaperchabaum (Eucommia ulmoides)

 


Herkunft: Früher hatte der Guttaprechabaum ein riesiges Verbreitungsgebiet auf der gesamten nördlichen Halbkugel. Dies war jedoch vor der letzten Eiszeit. Sie war dort auf jeden Fall auch in Mitteleuropa heimisch. Heute finden wir Sie fast in ganz China, wo Sie massenweise in Feldkultur angebaut wird. Natürliche Vorkommen gibt es kaum noch, da diese wertvolle Forstpflanze stark übernutzt wird und fast ganz ausradiert wurde.

Laub: Das Blatt von Eucommia ulmoides erinnert stark an die unserer Ulmen, mit denen Sie auch eng verwandt ist. Die Blätter werden ca. 12 cm lang und ca. halb so breit. Der Blattrand ist gesägt. Die Blätter erscheinen in einem tiefen Dunkelgrün und stehen in einem wunderschönen Kontrast zur hellgrauen Borke am Stamm. Die Blätter führen einen Gummisaft, welcher für die Autoreifenherstellung oder für Abdichtungen von Rohren verwendet wird. Wer das Blatt aufbricht, der erkennt sofort, dass beide Blatthälften von zähen Gummifäden zusammengehalten werden. Daran erkennt man den Gummifluss am besten. Im Herbst überraschen die Blätter mit einer herrlichen Herbstfärbung. Wegen dieser Gummiführung bezeichnet man diesen Baum auch als Gummi-Ulme.

Blüte und Samen:
Weder die Blüte, noch die Samen sind spektakulär. Der Guttaperchabaum bestäubt sich über den Wind und benötigt hierfür keine Insekten. Im Herbst erscheinen geflügelte Früchte, ähnlich der bekannten Ulme.

 


Rinde: Die Hellgraue und fast korkartige Rinde findet in der Medizin und zur Herstellung von Tees Verwendung. Hierbei werden die Bäume alle drei bis vier Jahr vorsichtig geschält. Das kann man sorgenfrei durchführen, denn bereits nach ca. zwei Monaten bildet sich eine neue Rinde nach. Die geerntete Rinde wird getrocknet und zu Tee verarbeitet. Hier gibt es zahlreiche Rezepte zur Zubereitung dieses Tees. Bitte informieren Sie sich vorab, wie dieser Tee genau zubereitet wird, falls Sie dies selbst zubereiten möchten. Zudem spielt die Rinde in der Pharmaindustrie eine immer größere Rolle, da die Behandlungen mit dem Stoff aus dieser Rinde nachweislich Tumore zerstören und somit zur Heilung des Körpers beitragen kann.

Wuchs: Der Guttaperchabaum wächst vor allem in der Jugend sehr schnell und erreicht einen Jahreszuwachs von ca. 30 – 50 cm. Er bildet eine dichte und fast Kugelrunde Krone aus. Es ist ein typischer Laubbaum für den Waldrand.

Holz: Das Holz von Eucommia ulmoides kann mit dem unseres Rüsters verglichen werden. Es ist hart, schwindet nur leicht und hält Farben und Lacke hervorragend. Zudem ist es leicht zu bearbeiten. Es wird vor allem in der Möbel- und Schuhindustrie verwendet. Für Kunsttischler ist dieses Holz ein wahrer Schatz und sehr begehrt.

Gesundheit und Resistenz: Der Guttaperchabaum ist absolut gesund und robust. Unsere Winter übersteht er problemlos und kommt auch mit trockenen Sommern und sengender Hitze bestens zurecht. Von Schädlingen wird er kaum bis gar nicht befallen. Auch Schadpilze sind kaum bekannt. In unserer Produktion kamen bisher kaum Ausfälle vor, auch nicht in Extremjahren.

Waldbauliche Eignung und Standort: Eucommia ulmoides ist ein sehr anpassungsfähiger Baum und kommt mit fast allen Böden bestens zurecht. Selbst auch kargen und trockenen Böden wächst er zuverlässig und schnell. Wichtig ist ein sonniger Standort am Waldrand. So kann er sich optimal entfalten und bildet einen guten Schutz für die Größeren Bäume in der Mitte des Waldes. Der Guttaprechabaum kann mit allen Gehölzen kombiniert und vergesellschaftet werden.   

Guttaperchabaum (Eucommia ulmoides)

Qualität: 1+1 im Topf (2-jährig verpflanzt)
Grösse: 30 - 50 cm

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