Hybridlärche (Larix x eurolepis)

Herkunft: Die Hybridlärche ist eine Kreuzung aus der europäischen Lärche und der japanischen Lärche. In Schottland wurden vor ca. 100 Jahren die ersten Versuche unternommen, mit einer riesigen Erfolgsgeschichte. Mit zunehmenden Jahren züchterischer Arbeit konnte man wuchsstarke und gesunde Hybriden züchten und selektieren.

Diese Hybriden sind sogar wuchsstärker und leistungsstärker als die beiden Mutterbaumarten, aus dem man die Hybridlärche gezüchtet hat. So findet die Hybridlärche auch in unseren Wäldern immer mehr Verwendung und bietet zahlreiche Vorteile.

Wuchs: Larix x eurolepis wächst, wie bereits erwähnt, schneller und stärker als unsere bisher bekannten Lärchen. Sie erreicht eine Wuchshöhe von ca. 40 Meter. Die Krone ist unregelmäßig pyramidal bis schmal kegelförmig. Je enger diese in einem Bestand steht, desto schmaler und astfreier sind die Kronen ausgebildet.

Stamm: Die dicken und absolut geraden Stämme können einen Durchmesser von mehr als 2 Meter erreichen. Sie eignen sich hervorragend für den Verkauf an Sägewerken, da diese sehr gleichmäßig sind.

Nadeln und Zapfen: Wie alle anderen Lärchen auch, ist die Hybridlärche nicht immergrün und schmeißt ihre Nadeln im Herbst nach einer goldgelben und herrlichen Herbstfärbung ab. Während der Frühlings- und Sommermonate sieht man die Nadeln in dichten Büscheln zusammenstehend. Lärchen bilden keine stechenden, sondern sehr weiche Nadeln aus, welche angenehm anzufassen sind. Die Zapfen sind klein und stehen aufrecht und endständig an den einzelnen Trieben. Sie verbleiben nach der Entlassung der Samen oft noch jahrelang am Baum. Die Zapfen sind klein und kugelig und von hellbrauner Farbe.

Standort und Boden: Lärchen benötigen unbedingt einen vollsonnigen Standort. Es handelt sich um eine absolute Lichtbaumart. Im Halbschatten oder Schatten stellt sich zuerst ein Kümmerwuchs ein, welcher sich dann zu einem gesamten Absterben der Pflanze ausweitet. Zudem liebt Larix x eurolepis kalkhaltige und mineralische Böden. Sie kommt auch in Höhenlagen hervorragend zurecht. Nahe der Baumgrenze findet man fast nur noch Lärchen, Fichten und einzelne Kiefern. Sie kommt daher auch mit steinigen und trockeneren Böden gut zurecht.

Wurzel: Die Hybridlärche bildet eine starke Herzwurzel aus. Diese gehen zuerst in die Breite und danach bis zu zwei Meter in die Tiefe. Die Wurzeln sind sehr stark und gut verzweigt. Bei Verletzungen verharzen die Wundern derart schnell, dass fast nie eine Infektion durch Wunden entsteht. Winde haben es schwer bei diesem standhaften Baum. Mischen Sie die Hybridlärche mit Fichten, dann wird der Bestand viel standsicherer.

Robustheit und Krankheitsresistenz: Larix x eurolepis ist in Höhenlagen absolut sicher und bietet Krankheiten wenig Angriffsfläche. Ist die Pflanze optimal ernährt und befindet sich auf einem idealen Standort, so werden Sie mit dieser Baumart wenig Probleme haben. Von Monokulturen in flacheren Ebenen ist abzuraten, denn hier kann der Käfer erhebliche Schäden anrichten. In gut geführten Mischbeständen müssen Sie sich aber auch in flacheren Bundesgebieten absolut keine Sorgen machen. Sie geht mit sehr vielen Mykorrhiza-Pilzen eine Lebensgemeinschaft ein, was den Baum unglaublich standortsicher macht. So bilden sich sehr gesunde Mischbestände mit anderen Kulturbaumarten. Es wurden zudem auch längst ausgestorben geglaubte Flechtenarten an den japanischen Lärchen und den Hybridlärchen wiederentdeckt. Zudem bilden sie auch eine Lebensgemeinschaft mit seltenen Moosen.

Holz: Lärchenholz ist in der gesamten Bau- und Möbelindustrie sehr begehrt. Es ist das schwerste und härteste Holz heimischer Baumarten. Zudem ist es dauerhaft und kann für jegliche Konstruktionen im Außenbereich eingesetzt werden. Es wird zudem für alle Dachkonstruktionen, Gartenmöbel, Terrassenbau, Balkone, Türen, Fenster, Dachschindeln und als Bodenbelag eingesetzt. Das rötliche Holz weist eine wunderschöne Maserung auf. Es lässt sich sehr gut bearbeiten und ist nagel- und schraubenfest. Öle und Lacke werden sehr gut gehalten. Es neigt nur wenig zur Fleckenbildung.

Herkunft: Die Hybridlärche ist eine Kreuzung aus der europäischen Lärche und der japanischen Lärche. In Schottland wurden vor ca. 100 Jahren die ersten Versuche unternommen, mit einer... mehr erfahren »
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Hybridlärche (Larix x eurolepis)
Herkunft: Die Hybridlärche ist eine Kreuzung aus der europäischen Lärche und der japanischen Lärche. In Schottland wurden vor ca. 100 Jahren die ersten Versuche unternommen, mit einer riesigen Erfolgsgeschichte. Mit zunehmenden Jahren züchterischer Arbeit konnte man wuchsstarke und gesunde Hybriden züchten und selektieren.

Diese Hybriden sind sogar wuchsstärker und leistungsstärker als die beiden Mutterbaumarten, aus dem man die Hybridlärche gezüchtet hat. So findet die Hybridlärche auch in unseren Wäldern immer mehr Verwendung und bietet zahlreiche Vorteile.

Wuchs: Larix x eurolepis wächst, wie bereits erwähnt, schneller und stärker als unsere bisher bekannten Lärchen. Sie erreicht eine Wuchshöhe von ca. 40 Meter. Die Krone ist unregelmäßig pyramidal bis schmal kegelförmig. Je enger diese in einem Bestand steht, desto schmaler und astfreier sind die Kronen ausgebildet.

Stamm: Die dicken und absolut geraden Stämme können einen Durchmesser von mehr als 2 Meter erreichen. Sie eignen sich hervorragend für den Verkauf an Sägewerken, da diese sehr gleichmäßig sind.

Nadeln und Zapfen: Wie alle anderen Lärchen auch, ist die Hybridlärche nicht immergrün und schmeißt ihre Nadeln im Herbst nach einer goldgelben und herrlichen Herbstfärbung ab. Während der Frühlings- und Sommermonate sieht man die Nadeln in dichten Büscheln zusammenstehend. Lärchen bilden keine stechenden, sondern sehr weiche Nadeln aus, welche angenehm anzufassen sind. Die Zapfen sind klein und stehen aufrecht und endständig an den einzelnen Trieben. Sie verbleiben nach der Entlassung der Samen oft noch jahrelang am Baum. Die Zapfen sind klein und kugelig und von hellbrauner Farbe.

Standort und Boden: Lärchen benötigen unbedingt einen vollsonnigen Standort. Es handelt sich um eine absolute Lichtbaumart. Im Halbschatten oder Schatten stellt sich zuerst ein Kümmerwuchs ein, welcher sich dann zu einem gesamten Absterben der Pflanze ausweitet. Zudem liebt Larix x eurolepis kalkhaltige und mineralische Böden. Sie kommt auch in Höhenlagen hervorragend zurecht. Nahe der Baumgrenze findet man fast nur noch Lärchen, Fichten und einzelne Kiefern. Sie kommt daher auch mit steinigen und trockeneren Böden gut zurecht.

Wurzel: Die Hybridlärche bildet eine starke Herzwurzel aus. Diese gehen zuerst in die Breite und danach bis zu zwei Meter in die Tiefe. Die Wurzeln sind sehr stark und gut verzweigt. Bei Verletzungen verharzen die Wundern derart schnell, dass fast nie eine Infektion durch Wunden entsteht. Winde haben es schwer bei diesem standhaften Baum. Mischen Sie die Hybridlärche mit Fichten, dann wird der Bestand viel standsicherer.

Robustheit und Krankheitsresistenz: Larix x eurolepis ist in Höhenlagen absolut sicher und bietet Krankheiten wenig Angriffsfläche. Ist die Pflanze optimal ernährt und befindet sich auf einem idealen Standort, so werden Sie mit dieser Baumart wenig Probleme haben. Von Monokulturen in flacheren Ebenen ist abzuraten, denn hier kann der Käfer erhebliche Schäden anrichten. In gut geführten Mischbeständen müssen Sie sich aber auch in flacheren Bundesgebieten absolut keine Sorgen machen. Sie geht mit sehr vielen Mykorrhiza-Pilzen eine Lebensgemeinschaft ein, was den Baum unglaublich standortsicher macht. So bilden sich sehr gesunde Mischbestände mit anderen Kulturbaumarten. Es wurden zudem auch längst ausgestorben geglaubte Flechtenarten an den japanischen Lärchen und den Hybridlärchen wiederentdeckt. Zudem bilden sie auch eine Lebensgemeinschaft mit seltenen Moosen.

Holz: Lärchenholz ist in der gesamten Bau- und Möbelindustrie sehr begehrt. Es ist das schwerste und härteste Holz heimischer Baumarten. Zudem ist es dauerhaft und kann für jegliche Konstruktionen im Außenbereich eingesetzt werden. Es wird zudem für alle Dachkonstruktionen, Gartenmöbel, Terrassenbau, Balkone, Türen, Fenster, Dachschindeln und als Bodenbelag eingesetzt. Das rötliche Holz weist eine wunderschöne Maserung auf. Es lässt sich sehr gut bearbeiten und ist nagel- und schraubenfest. Öle und Lacke werden sehr gut gehalten. Es neigt nur wenig zur Fleckenbildung.

Hybridlärche (Larix x eurolepis)

Qualität: 1+1 (2-jährig verpflanzt)
Grösse: 30 - 60 cm

ab 0,74 € inkl. 7% MwSt. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit 4 - 8 Werktage

Hybridlärche (Larix x eurolepis)

Qualität: 1+1 (2-jährig verpflanzt)
Grösse: 50 - 80 cm

ab 0,94 € inkl. 7% MwSt. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit 4 - 8 Werktage