Morgenländische Platane (Platanus orientalis)

Herkunft: Die Morgenländische Platane hat ein riesiges Verbreitungsgebiet und besiedelt den gesamten Nahen Osten, Kleinasien, Zentralasien und große Teile der Himalaya-Region. Zudem wird sie gerne auch im gesamten Mittelmeerraum als Straßenbaum und Waldbaum eingesetzt.  

Blatt: Das dunkelgrüne Blatt von Platanus orientalis ist handlappig geformt und von dunkelgrüner Farbe. Es ist etwas kleiner und stärker gebuchtet als das der hiesigen Kultur-Platane.  

Blüte: Im Mai blüht die Orientalische Platane, wie man diesen Baum auch nennt, in weißen kleinen kugelförmigen Blütenköpfchen. Diese werden durch den Wind bestäubt und haben für Bienen keine Bedeutung. Aus den Blüten entwickeln sich später kugelige Früchte. Da Platanus orientalis eine reine wilde Samenform ist, bilden sich hier noch mehr Samenkugeln als bei der Kulturart, die in unseren Straßen zu finden ist. 
 

Wuchs: Die Morgenländische Platane bildet einen kurzen aber immens breiten und kräftigen Stamm. Im Nahen Osten werden diese oft sogar so breit, dass man Räume in den Stamm einbauen kann. Oft wurden diese früher als heimliche Gebetsräume genutzt. Die Krone ist ausladend, rund und halboffen. Je dichter diese im Wald stehen, desto schlanker wird die Krone auch. Dann werden die Stämme gerade hoch und gleichmäßig. Diese wilde Platanenform wird ca. 30 Meter hoch und erreicht einen Brusthöhendurchmesser von fast 3 Metern. 

Standort:
Platanen sind wärmeliebende Bäume. Je wärmer und trockener desto besser. Sie vertragen keine Staunässe, sonst kommen sie aber mit allen Böden gut zurecht. Wichtig ist auch ein heller Standort in voller Sonne. Es handelt sich also um eine ausgesprochene Lichtbaumart. Sie bildet keine Reinbestände, lässt sich aber mit allen anderen Baumarten hervorragend mischen. Sie ist ausreichend frosthart und kann somit in allen Gebieten Mitteleuropas eingesetzt werden. 

Gesundheit und Resistenz:
Ein ganz klarer Zukunftsbaum für den Wald im Kampf gegen den Klimawandel! Sie verträgt Hitze und Trockenheit, bekommt fast keine Schädlinge und ist unglaublich windfest. Sie wird auch als Windschutzgehölz eingesetzt und schützt schwächere Bäume vor dem Umfallen bei schweren Orkanen. Die Morgenländische Paltane treibt zudem auch erst sehr spät aus und ist somit wenig spätfrostgefährdet. 

Holz:
Der Kern ist rötlich braun, während der Splint viel heller ist und sich so vom Kern deutlich abhebt. So entsteht eine wunderschöne Maserung mit deutlichen Jahresringen. Das Holz ist hart, zäh und schwer. Es hat kleine und zerstreute Poren. Es lässt sich hervorragend bearbeiten, klebt und endet gut. Leider ist es nicht verrottungsfest. Gegen Pilz und Insektenbefall ist es im Außenbereich anfällig. Daher setzt man dieses Holz für den Innenausbau, Möbelbau, Instrumentenbau, Fassbau und als Furnier ein. Dort ist es bei Schreinern auf Grund der guten Bearbeitbarkeit sehr beliebt. 

Verwendung im Wald:
Platanus orientalis wird als Mischbaumart für stark zugesetzte Wälder eingesetzt. Platanen eignen sich hervorragend für die Bestandsdurchmischung. Sie schützen andere Bäume vor Sturmschäden, geben durch die breiten Kronen viel Schatten und schützen den Boden vor dem Austrocknen. Die typisch abblätternde Rinde gibt zahllosen Insekten eine Heimat und Unterschlupf. Das lockt viele Vogelarten an, die immer auf der Suche nach Nahrung sind. Platanen sind somit auch ökologisch absolut wertvoll! Die Morgenländische Platane ist ein absoluter Gewinn für unsere Wälder. 

Herkunft: Die Morgenländische Platane hat ein riesiges Verbreitungsgebiet und besiedelt den gesamten Nahen Osten, Kleinasien, Zentralasien und große Teile der Himalaya-Region. Zudem wird... mehr erfahren »
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Morgenländische Platane (Platanus orientalis)
Herkunft: Die Morgenländische Platane hat ein riesiges Verbreitungsgebiet und besiedelt den gesamten Nahen Osten, Kleinasien, Zentralasien und große Teile der Himalaya-Region. Zudem wird sie gerne auch im gesamten Mittelmeerraum als Straßenbaum und Waldbaum eingesetzt.  

Blatt: Das dunkelgrüne Blatt von Platanus orientalis ist handlappig geformt und von dunkelgrüner Farbe. Es ist etwas kleiner und stärker gebuchtet als das der hiesigen Kultur-Platane.  

Blüte: Im Mai blüht die Orientalische Platane, wie man diesen Baum auch nennt, in weißen kleinen kugelförmigen Blütenköpfchen. Diese werden durch den Wind bestäubt und haben für Bienen keine Bedeutung. Aus den Blüten entwickeln sich später kugelige Früchte. Da Platanus orientalis eine reine wilde Samenform ist, bilden sich hier noch mehr Samenkugeln als bei der Kulturart, die in unseren Straßen zu finden ist. 
 

Wuchs: Die Morgenländische Platane bildet einen kurzen aber immens breiten und kräftigen Stamm. Im Nahen Osten werden diese oft sogar so breit, dass man Räume in den Stamm einbauen kann. Oft wurden diese früher als heimliche Gebetsräume genutzt. Die Krone ist ausladend, rund und halboffen. Je dichter diese im Wald stehen, desto schlanker wird die Krone auch. Dann werden die Stämme gerade hoch und gleichmäßig. Diese wilde Platanenform wird ca. 30 Meter hoch und erreicht einen Brusthöhendurchmesser von fast 3 Metern. 

Standort:
Platanen sind wärmeliebende Bäume. Je wärmer und trockener desto besser. Sie vertragen keine Staunässe, sonst kommen sie aber mit allen Böden gut zurecht. Wichtig ist auch ein heller Standort in voller Sonne. Es handelt sich also um eine ausgesprochene Lichtbaumart. Sie bildet keine Reinbestände, lässt sich aber mit allen anderen Baumarten hervorragend mischen. Sie ist ausreichend frosthart und kann somit in allen Gebieten Mitteleuropas eingesetzt werden. 

Gesundheit und Resistenz:
Ein ganz klarer Zukunftsbaum für den Wald im Kampf gegen den Klimawandel! Sie verträgt Hitze und Trockenheit, bekommt fast keine Schädlinge und ist unglaublich windfest. Sie wird auch als Windschutzgehölz eingesetzt und schützt schwächere Bäume vor dem Umfallen bei schweren Orkanen. Die Morgenländische Paltane treibt zudem auch erst sehr spät aus und ist somit wenig spätfrostgefährdet. 

Holz:
Der Kern ist rötlich braun, während der Splint viel heller ist und sich so vom Kern deutlich abhebt. So entsteht eine wunderschöne Maserung mit deutlichen Jahresringen. Das Holz ist hart, zäh und schwer. Es hat kleine und zerstreute Poren. Es lässt sich hervorragend bearbeiten, klebt und endet gut. Leider ist es nicht verrottungsfest. Gegen Pilz und Insektenbefall ist es im Außenbereich anfällig. Daher setzt man dieses Holz für den Innenausbau, Möbelbau, Instrumentenbau, Fassbau und als Furnier ein. Dort ist es bei Schreinern auf Grund der guten Bearbeitbarkeit sehr beliebt. 

Verwendung im Wald:
Platanus orientalis wird als Mischbaumart für stark zugesetzte Wälder eingesetzt. Platanen eignen sich hervorragend für die Bestandsdurchmischung. Sie schützen andere Bäume vor Sturmschäden, geben durch die breiten Kronen viel Schatten und schützen den Boden vor dem Austrocknen. Die typisch abblätternde Rinde gibt zahllosen Insekten eine Heimat und Unterschlupf. Das lockt viele Vogelarten an, die immer auf der Suche nach Nahrung sind. Platanen sind somit auch ökologisch absolut wertvoll! Die Morgenländische Platane ist ein absoluter Gewinn für unsere Wälder. 

Morgenländische Platane (Platanus orientalis)

Qualität: 1+1 im Topf (2-jährig verpflanzt)
Grösse: 30 - 50 cm

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